+49 171 / 48 59 789 info@wolf-mv.de

Schutz und Gefährdung

Der Wolf unterliegt verschiedenen internationalen und nationalen Schutzkategorien:

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES). Anhang II
  • Übereinkommen zum Schutz der europäischen Wildtiere und natürlichen Lebensräume (Berner Konvention): Anhang II
  • Anhang der EU-Verordnung 338/97
  • Verordnung [EU] 2019/2117:  Anhang A
  • FFH-Richtlinie (92/43/EWG): Anhänge II und IV
  • Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung: Wolf ist „streng geschützte Art“
  • Rote Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands (BfN, 2009): Kategorie 1 – „vom Aussterben bedroht“

Der Wolf ist nicht im Bundesjagdgesetz als jagdbare Art aufgeführt. Die ungenehmigte Tötung eines Wolfes ist ein Straftatbestand!

 Durch den Menschen bedingte Gefährdungsursachen:

  • Lebensraumzerschneidung durch Autobahnen, Straßen und Bahntrassen
  • Tod durch Straßen- und Schienenverkehr
  • illegale Tötung
  • Umweltverschmutzung
  • z. T. regional Nahrungsknappheit durch Überbejagung der Beutepopulationen

Man nimmt derzeit an, dass eine langfristig überlebensfähige Wolfspopulation aus mehreren hundert, ausgewachsenen Tieren bestehen muss. Deshalb ist die Vernetzung der „Zentraleuropäischen Tieflandpopulation“ untereinander und mit der ostpolnisch-baltischen Population sehr wichtig!

Kontakt

Zentrale Koordination Wolf M-V (Wolfshotline)
(Marika Schuchardt & Jens Geißler)

Informationen zu auffälligen Sichtungen von Wölfen, Schadensfällen bei Nutztieren und Totfunden werden an 7 Tagen in der Woche entgegengenommen.

Tel: 0170-765 88 87

Monitoring Wolf M-V
(Dr. Norman Stier)

Informationen zu Wolfssichtungen (möglichst mit Foto oder Video dokumentiert), gerissenen Wildtieren, Fotofallenbilder – oder videos, Spuren- und Kotfunde (bitte mit Datums- und Ortsangabe) werden durch das Monitoring Wolf entgegengenommen:

E-Mail: stier@wildundforst.de
Tel: 0171-485 97 89
TU Dresden – Forstzoologie, AG Widtierforschung
Pienner Str. 7, 01737 Tharandt

Präventionsberatung Wolf M-V
(Hans Diederichs)

Kostenlose Beratungstermine für Nutztierhalter zum Thema Herdenschutz, sowie Voraussetzungen für Förder- und Ausgleichszahlungen können montags bis freitags vereinbart werden. Einzel-, sowie Gruppentermine möglich.

E-Mail:  lse.stb@t-online.de
Tel: 03847-43500 oder 0171-7270624