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WolfsdatenbankWie Wolfsnachweise erfasst werden – und wo Sie Hinweise melden
Aktuelle Zahlen, Territorien, Nachweise und der direkte Zugang zur Wolfsdatenbank. Alle Werte stammen aus dem Wolfsmonitoring des Landes und tragen einen Stichtag.
Quelle: Wolfsmonitoring M-V; Karte „Bestätigte Wolfsvorkommen 2025“ (Stand Oktober 2025). Monitoringjahr = 1. Mai bis 30. April des Folgejahres. Entwicklung seit 2007/08.
Jeder Hinweis hilft dem Monitoring – bitte mit Datum und Ort, wenn möglich mit Foto oder Video.
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WolfsdatenbankDokumentierten Hinweis melden
WolfsdatenbankHinweis mit Datum und Ort melden
WolfsdatenbankTelefonisch, 7 Tage die Woche
Wolfshotline 0170 765 88 87Um den Berichtspflichten über den Erhaltungszustand des Wolfes als Art der FFH-Richtlinie gegenüber der EU-Kommission nachkommen zu können, soll eine dauerhafte Datenerhebung zu Verbreitung und Arealnutzung der Wölfe realisiert werden.
In das passive Monitoring sind vor allem im Freiland tätige, interessierte Personen, wie z. B. Säugetierkundler, Förster, Jäger und Naturschutzmitarbeiter eingebunden. Bisher wurden 83 ehrenamtliche „Wolfsbetreuer“ in Mecklenburg-Vorpommern geschult. Diese nehmen alle zufällig gefundenen Hinweise auf die Tierart, wie Spuren, Losung aber auch Sichtungen auf. Außerdem dienen sie für die Bevölkerung als Ansprechpartner in Sachen Wolf.
Mit der Koordinierung des Wolfsmonitorings in Mecklenburg-Vorpommern wurde Dr. Norman Stier von der Professur für Forstzoologie an der TU Dresden beauftragt. Alle Meldungen werden entsprechend bundesweiter Vorgaben bewertet. Bei der Erstellung der Verbreitungskarten werden nach strenger Prüfung nur als sichere Wolfs-Nachweise geltende Meldungen genutzt.
Zusätzlich wird seit 2008 ein aktives Monitoring durchgeführt. Hierbei kommen digitale Infrarot-Fotofallen zur Anwendung. Die Betreuung der Fotofallen, d. h. Wechsel und Auslesen der Speicherkarten sowie Akkuwechsel, wird vom Monitoringkoordinator oder ortskundigen Fotofallenbetreuern übernommen.
Bitte melden Sie uns frische Risse mit Verdacht auf einen Wolf als Verursacher möglichst schnell und ohne etwas zu verändern, da diese mit Fotofallen überwacht werden können. Die Wölfe kehren häufig mehrere Nächte zum Fressen dorthin zurück. Wenn Sie einen Wolf beobachten, versuchen Sie bitte Fotos oder ein Video als Beleg zu machen.
Alle Meldungen werden entsprechend bundesweiter Vorgaben bewertet; die Grundlage bilden die Monitoringstandards des Bundesamts für Naturschutz. Bei der Erstellung der Verbreitungskarten werden nach strenger Prüfung nur als sichere Wolfsnachweise geltende Meldungen genutzt.
Aufnahmen aus dem aktiven Monitoring 2025 und 2026 – Videos starten erst auf Klick.
Die aktuelle Karte der bestätigten Wolfsvorkommen und das Kartenarchiv seit 2019 finden Sie unter Verbreitung und Karten. Bundesweite Ergebnisse veröffentlicht die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW).
Beobachtungen, Fotos, Videos, Spuren und Losung helfen, das Vorkommen in Mecklenburg-Vorpommern zu dokumentieren. Auffälliges Verhalten, Nutztierrisse und Totfunde melden Sie bitte telefonisch über die Wolfshotline 0170 765 88 87 (täglich 6:30 bis 18:30 Uhr, danach Mailbox mit Rückruf).